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1585
Politik und Weltgeschehen
- Beginn des achten Hugenottenkrieges der katholischen Liga (bis 1588)
- Sixtus V. wird Papst (bis 1590 (†)) (Erbauer der Vatikanischen Bibliothek)
- Giordano Bruno veröffentlicht die Eroici furori (Zwiegespräche vom Helden und Schwärmer)
- Dietrich IV. von Fürstenberg, geboren 1546 auf der Burg Waterlappe im Amt Werl, wird Fürstbischof von Paderborn, er regiert das Fürstbistum bis zu seinem Tod 1618
- 9. September: Die Frankfurter Börse wird gegründet. 82 Kaufleute finden sich anfangs zur Kursfestsetzung ein
- 23. Januar: Maria Ward, Begründerin der englischen Fräulein und Wegbereiterin der Mädchenbildung († 1645)
- 5. März: Johann Georg I. Kurfürst von Sachsen (†1656)
- 5. März: Friedrich I. (Hessen-Homburg), der Begründer des Adelsgeschlechts Hessen-Homburg († 1638)
- 15. April: Adam Graf von Herberstorff, bayerischer Statthalter von Oberösterreich (†1629)
- 5. Mai: Vincenzo Carafa, italienischer Ordensgeneral († 1649)
- 17. Mai: Peter Melander von Holzappel, Oberbefehlshaber der kaiserlich-ligistischen Truppen von 1647 bis zu seinem Tode († 1648)
- 1. August: Wilhelm von Proeck, Mitglied der Fruchtbringende Gesellschaft
- 9. September – Armand Jean du Plessis Richelieu, französischer Kardinal und Staatsmann (†1642)
- 4. Oktober: Anna von Tirol, Kaiserin des Heiligen Römischen Reichs von 1612 bis 1619 († 1618)
- 14. Oktober: Heinrich Schütz, deutscher Musiker, Komponist und Organist des Barock († 1672)
- 28. Oktober: Cornelius Jansen, berühmter holländischer Theologe († 1638)
- 5. Dezember: Heinrich Julius von Wietersheim, Stiftshofmeister in Quedlinburg († 1645)
- 10. März: Rembert Dodoens, war flämischer Botaniker und Physiker ( - 1516)
- 10. April: Gregor XIII. (Papst), war Papst von 1572 bis 1585 ( - 1502)
- 6. August: Jermak, russischer Entdecker und Kosaken-Ataman ( - zwischen 1537 und 1540)
- 6. September: Luca Cambiaso, italienischer Maler ( - 1527)
- 1. Oktober: Anna von Dänemark, Kurfürstin von Sachsen ( - 1532)
- 5. November: Pontus de la Gardie, schwedischer Heerführer und Gouverneur von Livland ( - 1520)
- 23. November: Thomas Tallis, englischer Komponist geistlicher, vorwiegend vokaler Musik zur Zeit der englischen Reformation ( - 1505)
- 27. November: Ambrosius Lobwasser, deutscher Schriftsteller ( - 1515)
ko:1585년
simple:1585
Kategorie:1585
Sixtus V.Felice Peretti di Montalto ( - 13. Dezember 1521 in Grottammare bei Montalto (Ancona); † 27. August 1590 in Rom) war unter dem Namen Sixtus V. Papst von 1585 bis 1590.
Felice Peretti war der Sohn einfacher Bauern. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf, und erzählte selbst aus seiner Jugend, dass er Schweine hütete.
Im Jahr 1534 trat er als Novize in das bei Montalto gelegenen Konvent der Franziskaner ein. Sein Onkel Salvatore, aus mütterlicher Linie, war in diesem Konvent ebenfalls Mönch. Im Jahr 1540 begann er ein Studium der Philosophie in Ferrara, und bald darauf im Jahr 1543 ein Studium der Theologie in Bologna. 1544 wechselte er den Studienort nach Rimini und im Jahr 1546 wechselte er nach Siena. Am 26. Juli 1548 beendete er sein Studium mit dem Magister der Theologie in Fermo.
1551 wurde er Regens des Seminars in Siena, nachdem er bereits 1548 am Seminar der Franziskaner in Macerata unterrichtet hatte. Da Felice Peretti ein ausgezeichneter Prediger war, wurde er auf Geheiß des Kardinals Carpi, der der Protektor des Franziskanerordens war, im Jahr 1552 als Fastenprediger nach Rom bestellt.
Er nahm 1553 am Generalkapitel seines Ordens in Genua teil und wurde noch im selben Jahr zum Regens des Seminars in Neapel bestimmt. Anfang 1560 wurde er als Inquisitor nach Venedig gesandt. Am 16. Juli 1560 wurde er zum Konsultor der römischen Inquisition ernannt. Er nahm als Mitglied dieser Kongregation am Konzil von Trient teil.
Am 15. November 1566 wurde er zum Bischof des Bistums Sant'Agata dei Goti bei Benevent in Italien ernannt. Am 17. Mai 1570 erfolgte seine Ernennung zum Kardinal durch Papst Pius V.. Im Jahr 1571 wurde er Bischof von Fremo.
Das Konklave wählte ihn am 24. April 1585 zum neuen Papst. Eine seiner ersten Amtshandlungen als neuer Papst war die Ernennung seines Großneffen Alessandro Damasceni zum Kardinal. Als Papst bekämpfte Sixtus V. das Banditenunwesen im Kirchenstaat mit eiserner Hand, schon am Tag seiner Inthronisierung ließ er zur Feier des Tages die am Vortag ergriffenen Banditen hinrichten und ihre Leichen an der Engelsbrücke zur Schau stellen.
Insgesamt belegte er viele Vergehen mit drakonischen Strafen, so sollte z.B. auf Abtreibung, Ehebruch, Homosexualität, Inzest, Kuppelei und Verleumdung die Todesstrafe folgen.
Die Finanzsituation des Kirchenstaats sanierte Sixtus V. durch Einsparungsmaßnahmen, aber er erhöhte auch viele Steuern. Sixtus V. sammelte in seinem relativ kurzem Pontifikat ein gewaltiges Vermögen in der Engelsburg an. Sixtus V. war gegen Ende seines Pontifikats einer der reichsten Herrscher Europas.
Mit seiner Bulle postquam verus vom 3. September 1586 setzte er die Zahl der Mitglieder im Kardinalskollegium auf maximal 70 fest. Erst im Jahr 1958 erhöhte Papst Johannes XXIII. die Zahl der Kardinäle auf über 70.
Weblinks
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Kategorie:Papst
Kategorie:Gestalten der Reformation
Kategorie:Italiener
Kategorie:Geboren 1521
Kategorie:Gestorben 1590
ja:シクストゥス5世 (ローマ教皇)
ko:교황 식스토 5세
Dietrich von Fürstenberg
Dietrich (auch Theodor) von Fürstenberg ( - 7. Oktober 1546 auf Burg Waterlappe bei Ense; † 4. Dezember 1618 auf Schloss Neuhaus bei Paderborn) war ein Bischof von Paderborn.
Der Sohn des kölnischen Rats Friedrich III. von Fürstenberg war Domherr zu Trier und Propst zu Meschede.
Am 5. Juni 1585 wurde der Paderborner Dompropst Dietrich von Fürstenberg als Dietrich IV. zum Fürstbischof von Paderborn gewählt. Er erweiterte seine bischöfliche Residenz Schloss Neuhaus im Jahre 1590 zur noch heute vorhandenen Vierflügelanlage. Die Wewelsburg baute er zur Dreiflügelanlage aus. Im Hohen Dom zu Paderborn steht das größte Bischofsgrabmal Westfalens (Epitaph), das er für sich noch zu Lebzeiten durch den Bildhauer Heinrich Gröninger schaffen ließ. 1605 baute er den Jesuiten eine Kirche, ein Kollegium und Noviziathaus, übergab ihnen auch die 1615 von ihm gegründete Akademie.
Fürstenberg, Dietrich von
Fürstenberg, Dietrich von
Fürstenberg, Dietrich von
Fürstenberg, Dietrich von
Fürstenberg, Dietrich von
1618
Politik und Weltgeschehen
- 23. Mai: Prager Fenstersturz, Beginn des Dreißigjährigen Kriegs
- 1. Januar: Bartolomé Esteban Murillo, spanischer Maler († 1682)
- 2. April: Francesco Maria Grimaldi, italienischer Physiker und Mathematiker († 1663)
- 4. April: Ferrante III. Gonzaga, Herzog von Guastalla († 1678)
- 18. April: Roger de Bussy-Rabutin, französischer General und Schriftsteller († 1693)
- 14. September: Peter Lely, britischer Maler († 1680)
- 15. Oktober: Marc Antonio Cesti, italienischer Komponist und Kapellmeister († 1889)
- 26. Dezember: Elisabeth von Herford, Pfalzgräfin, Äbtissin († 1680)
- 24. Mai: Johann Georg I. von Anhalt-Dessau, Herrscher ( - 1567)
- 27. August: Albrecht Friedrich von Preußen, regierender Fürst des Herzogtums Preußen ( - 1553)
- 29. Oktober: Sir Walter Raleigh, englischer Abenteuerer und Schriftsteller ( - 1554)
- 2. November: Maximilian III. (Habsburg), 1585 war Hochmeister des Deutschen Ordens und Administrator Preußens ( - 1558)
- 10. Dezember: Giulio Caccini, italienischer Komponist ( - 1545)
- 15. Dezember: Anna von Tirol, Frau von Kaiser Matthias und Kaiserin des Heiligen Römischen Reichs ( - 1585)
ko:1618년
9. SeptemberDer 9. September ist der 252. Tag des Jahres (der 253. in Schaltjahren) - somit bleiben 113 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1499 - Nach Entdeckung des Seeweges nach Indien wird Vasco da Gama bei seiner Rückkehr nach Lissabon ein triumphaler Empfang bereitet.
- 1570 - Das Osmanische Reich beginnt mit der Eroberung der unter der Herrschaft Venedigs stehenden Insel Zypern.
- 1850 - Kalifornien tritt als 31. Staat den USA bei.
- 1867 - Die letzten preußischen Truppen verlassen die Stadt Luxemburg, nachdem das Land nach der Londoner Konferenz im Mai für neutral und unabhängig erklärt worden ist.
- 1893 - Der VfB Stuttgart 1893 eV wird gegründet.
- 1901 - Zwischen Österreich-Ungarn und Mexiko werden die diplomatischen Beziehungen wieder aufgenommen. Sie waren seit der Ermordung des mexikanischen Kaisers Maximilian, Bruder des österreichisch-ungarischen Monarchen Franz Joseph I., im Jahr 1867 unterbrochen.
- 1914 - 1. Weltkrieg: Im September-Programm definiert Reichskanzler Bethmann Hollweg die Kriegsziele des Deutschen Reichs.
- 1942 - Das NS-Regime beschließt den Bau von 6 Flaktürmen zum Schutz des Wiener Stadtgebiets.
- 1943 - Die italienische Regierung bittet um Waffenstillstand.
- 1945 - Mit der Kapitulationszeremonie Japans gegenüber China ist der Japanisch-Chinesische Krieg und damit der asiatische Teil des Zweiten Weltkriegs auch offiziell beendet.
- 1948 - Kim Il Sung proklamiert mit der Demokratischen Volksrepublik einen zweiten koreanischen Staat.
- 1948 - Berlin-Blockade: Anlässlich der West-Berliner Demonstration vor dem zerstörten Reichstagsgebäude formuliert Bürgermeister Ernst Reuter in seiner Rede: Ihr Völker der Welt! Schaut auf diese Stadt!
- 1955 - Bundeskanzler Konrad Adenauer besucht Moskau und erreicht die Rückführung der letzten deutschen Kriegsgefangenen aus der UdSSR
- 1965 - Die Bundeswehr stellt den ersten Leopard-Panzer in Dienst.
- 1975 - Die im Zusammenhang mit der Lorenz-Entführung gesuchten Ralf Reinders, Inge Viett und Juliane Plambeck werden in Berlin-Steglitz festgenommen.
- 1980 - Aktivisten der US-amerikanischen Pflugscharbewegung um Philip und Daniel Berrigan dringen in eine Atomwaffenfabrik von General Electric ein und zerstören mit Hämmern zwei Sprengkopfhülsen.
- 1991 - Tadschikistan wird unabhängig.
- 2003 - Bundespräsident Johannes Rau stattet der Volksrepublik China einen Staatsbesuch ab.
- 2004 - In der indonesischen Hauptstadt Jakarta explodiert eine Autobombe vor der australischen Botschaft und tötet 11 Menschen
Wirtschaft
Wissenschaft, Technik
- 1583 - Gründung der Würzburger Universität.
- 1892 - Edward Barnard entdeckt durch ein Teleskop den Jupitermond Amalthea.
- 1945 - Computerpionierin Grace Hopper verbreitet die erste Geschichte über einen Bug
Kultur
- 1668 - "Der Geizige", eine Komödie in fünf Akten von Molière, wird in Paris erstmals aufgeführt.
- 1943 - Uraufführung von Bertolt Brechts Drama Das Leben des Galilei in Zürich.
- 1993 - In Trier wird bei Ausschachtungsarbeiten für eine Tiefgarage nahe der Römerbrücke ein Schatz mit 2558 römischen Goldmünzen gefunden. Er hat einen geschätzten Wert von 2,5 Millionen Euro.
Religion
Katastrophen
- 1954 - Ein Erdbeben der Stärke 6,8 in Orleansville, Algerien fordert ca. 1.250 Menschenleben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- Gründung des VfB Stuttgart 1893 e.V.
Geboren
- 214 - Aurelian, römischer Kaiser
- 384 - Honorius, erster weströmischer Kaiser
- 1191 - Konrád III. Ota Znojemský, mährischer Markgraf und böhmischer Herzog
- 1349 - Albrecht III., Herzog von Österreich
- 1516 - Manuel I., König von Portugal
- 1583 - Girolamo Frescobaldi, Barockkomponist und Organist
- 1585 - Armand Jean du Plessis Richelieu, französischer Kardinal und Staatsmann
- 1737 - Luigi Galvani, italienischer Arzt und Naturforscher
- 1754 - William Bligh, britischer Kapitän (Bounty)
- 1778 - Clemens Brentano, deutscher Schriftsteller
- 1826 - Friedrich I., Großherzog von Baden
- 1828 - Leo Tolstoi, russischer Schriftsteller
- 1831 - Wilhelm His, in der Schweiz geborener Anatom und Entwicklungsbiologe
- 1852 - John Henry Poynting, englischer Physiker
- 1853 - Hanns von Zobeltitz, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 1855 - Houston Stewart Chamberlain, englisch-deutscher Schriftsteller und Kulturphilosoph
- 1873 - Max Reinhardt, österreichischer Theaterregisseur
- 1894 - Arthur Freed, US-amerikanischer Liedtexter und Filmproduzent
- 1908 - Cesare Pavese, italienischer Schriftsteller
- 1909 - Arthur Jonath, deutscher Leichtathlet
- 1910 - Fritz Dorls, deutscher Politiker (DKP-DRP/SRP)
- 1911 - Richard Baer, deutscher Nationalsozialist
- 1911 - John Grey Gorton, australischer Premierminister
- 1916 - Peter Beauvais, deutscher Regisseur
- 1919 - Anne-Marie Blanc, schweizerische Schauspielerin > Gilberte de Courgenay
- 1922 - Hans Georg Dehmelt, deutsch-amerikanischer Physiker
- 1923 - Daniel Carleton Gajdusek, US-amerikanischer Mediziner und Virologe (Medizinnobelpreis 1976)
- 1924 - Rik van Steenbergen, belgischer Radrennfahrer
- 1925 - Cliff Robertson, US-amerikanischer Schauspieler
- 1926 - Hannes Schmidhauser, schweizerischer Filmschauspieler, Drehbuchschreiber und Regisseur
- 1927 - Elvin Ray Jones, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger
- 1928 - Fritz Herkenrath, deutscher Fußballspieler
- 1928 - Sol LeWitt, US-amerikanischer Künstler
- 1929 - Claude Nougaro, französischer Jazz-Sänger, Dichter, Maler und Zeichner
- 1929 - Ruth Pfau, deutsche Philanthropin, katholische Ordensschwester und Lepraärztin in Pakistan
- 1935 - Chaim Topol, israelischer Schauspieler (Tevye)
- 1938 - Henri-Claude Fantapié, französischer Dirigent
- 1940 - Otis Redding, US-amerikanischer Musiker
- 1941 - Russell Hardy, britischer Musiker
- 1941 - Dennis Ritchie, Computer-Pionier
- 1941 - Peter Braun, deutscher SPD-Politiker, Bürgermeister von Germering
- 1942 - Inez Foxx, US-amerikanische Sängerin
- 1942 - Ted Herold, deutscher Sänger
- 1943 - Peter Dreßen, SPD-MdB seit 1994
- 1943 - Erika Lotz, SPD-MdB seit 1994
- 1943 - Jürgen Gosch, deutscher Theaterregisseur
- 1945 - Ingrid Matthäus-Maier, deutsche Politikerin (SPD, früher FDP) und Finanzexpertin, MdB 1976-1982 und 1983-1999
- 1945 - Dee Dee Sharp, US-amerikanische Sängerin
- 1946 - Doug Ingle, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber (Iron Butterfly)
- 1946 - Trevor Leslie Oakes, britischer Musiker (Showaddywaddy)
- 1946 - Billy Preston, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1947 - Fred Weller, US-amerikanischer Musiker
- 1948 - Heribert Bruchhagen, deutscher Manager (Eintracht Frankfurt)
- 1948 - Peter Kent, deutscher Musiker
- 1952 - Dave Stewart, britischer Musiker (Eurythmics)
- 1955 - Theresia Haidlmayr, österreichische Politikerin (Die Grünen)
- 1960 - Hugh Grant, britischer Schauspieler
- 1962 - Liza Marklund, schwedische Journalistin und Krimiautorin
- 1963 - Markus Wasmeier, deutscher Skirennläufer
- 1966 - Adam Sandler, US-amerikanischer Schauspieler, Produzent und Komponist
- 1966 - Georg Hackl, deutscher Rennrodler
- 1966 - Sigrid M. Schnückel, deutsche Schauspielerin
- 1972 - Michal Wisniewski, polnischer Sänger
- 1975 - Bianca Hein, deutsche Schauspielerin
- 1975 - Michael Bublé, kanadischer Jazz-Sänger
- 1980 - Michelle Williams, US-amerikanische Schauspielerin
Gestorben
- 906 - Adalbert von Babenberg, Kämpfer um die Vorherrschaft in Rhein- und Mainfranken
- 1000 - Olaf I. Tryggvason, König von Norwegen
- 1087 - Wilhelm I., der Eroberer, König von England und Herzog der Normandie
- 1191 - Konrad III. Otto, Markgraf von Mähren und Herzog von Böhmen
- 1230 - Siegfried II. von Eppstein, Erzbischof von Mainz, Reichserzkanzler
- 1285 - Kunigunde von Halitsch, Königin von Böhmen
- 1328 - Matthias von Bucheck, Erzbischof von Mainz, Reichserzkanzler
- 1438 - Eduard I. von Portugal, 1433 - 1438 König von Portugal.
- 1488 - Franz II. Herzog der Bretagne
- 1513 - Jakob IV., König von Schottland
- 1560 - Luigi Pasquali, italienischer Waldenser (hingerichtet)
- 1633 - Heinrich Graf von Holk, dänischer Offizier im Dreißigjährigen Krieg
- 1637 - Friedrich von Schilling, deutscher Gelehrter
- 1682 - Siegmund Wiprecht von Zerbst, deutscher Hofbeamter und Politiker
- 1713 - Giovanni Antonio Viscardi, Italienischer Baumeister des Barock
- 1753 - Bertrand François Mahé de La Bourdonnais, französischer Admiral
- 1832 - Bernhard Klein, deutscher Komponist
- 1834 - James Weddell, englischer Polarforscher, Seefahrer und Walfänger
- 1839 - Johannes Hegetschweiler, Schweizer Mediziner, Botaniker und Politiker
- 1843 - Günther Heinrich von Berg, deutscher Politiker und Schriftsteller
- 1851 - Thomas Hopkins Gallaudet, US-amerikanischer Geistlicher
- 1871 - Louis Edouard Bouet-Willaumez, französischer Admiral
- 1877 - Carl Wilhelm Heine, Mediziner, Chirurg und Präsident der deutschen Ärzteschaft in Prag
- 1881 - Christian Friedrich Scherenberg, deutscher Dichter
- 1891 - Jules Grévy, französischer Staatspräsident 1879-1887
- 1894 - Heinrich Brugsch, deutscher Ägyptologe
- 1898 - Stéphane Mallarmé, französischer Schriftsteller
- 1901 - Andreas Franz Wilhelm Schimper, deutscher Botaniker und Universitätsprofessor
- 1901 - Henri de Toulouse-Lautrec, französischer Maler
- 1905 - Heinrich Gassner, ehemaliger Oberbürgermeister von Mainz
- 1912 - Berta Behrens, deutsche Schriftstellerin
- 1926 - Anton Jörgen Andersen, norwegischer Komponist
- 1931 - Lujo Brentano, deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Sozialreformer
- 1932 - Alajos Szokolyi, ungarischer Leichtathlet, Olympiateilnehmer
- 1939 - Leon Raszeja, Jurist; jüngerer Bruder von Franciszek Raszeja und Maksymilian Raszeja
- 1941 - Carl Friedrich von Siemens, deutscher Industrieller und Sohn von Werner von Siemens
- 1941 - Hans Spemann, deutscher Biologe
- 1946 - Salomo Friedlaender, Philosoph und Schriftsteller
- 1947 - Victor Horta, belgischer Jugendstil-Architekt
- 1955 - Euthymia, deutsche Clemensschwester
- 1958 - Cas Ruffelse, niederländischer Fußballspieler
- 1959 - Ramón Fonst, kubanischer Fechter
- 1960 - Jussi Björling, schwedischer Opernsänger
- 1962 - Wladimir Jakowlewitsch Klimow, sowjetischer Konstrukteur von Flugzeugmotoren
- 1973 - Sergei Konstantinowitsch Tumanski, sowjetischer Triebwerkskonstrukteur
- 1973 - Wilhelm Vocke, deutscher Finanzfachmann und Bankier
- 1976 - Mao Zedong, chinesischer Politiker
- 1977 - Rita Maiburg, erster weibliche Linienflugkapitän der Welt
- 1978 - Jürgen Feindt, deutscher Tänzer und Schauspieler
- 1981 - Jacques Lacan, französischer Psychoanalytiker
- 1984 - Yilmaz Güney, türkischen Schauspieler und Regisseur
- 1987 - Gunnar de Frumerie, schwedischer Komponist
- 1989 - Meta Merz, österreichische Schriftstellerin
- 1990 - Nicola Abbagnano, italienischer Philosoph
- 1990 - Samuel K. Doe, Präsident Liberias 1980-1990
- 1990 - Alexander Men, russischer Priester und Dissident
- 1995 - Reinhard Furrer, deutscher Wissenschaftsastronaut
- 1996 - Bill Monroe, US-amerikanischer Musiker
- 2003 - Edward Teller, US-amerikanischer Physiker
- 2003 - Larry Hovis, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 2004 - Albin Hänseroth, Intendant der Kölner Philharmonie
- 2005 - Erich Kuby, deutscher Journalist und Schriftsteller.
Feiertage und Gedenktage
- Nationalfeiertag in Bulgarien (1944)
- Nationalfeiertag in Nordkorea (1948)
- Unabhängigkeitstag in Tadschikistan (1991)
- Kirchliche Gedenktage:
- Hl. Ansgar (katholischer Gedenktag in Bremen: Übertragung der Gebeine)
- Hl. Gorgonius von Rom
Siehe auch
- 8. September - 10. September
- 9. August - 9. Oktober
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0909
ja:9月9日
ko:9월 9일
simple:September 9
th:9 กันยายน
Kategorie:Geboren 1585
Maria WardMaria Ward ( - 23. Januar 1585 in York, England; † 20. Januar 1645 in York) war eine englische Nonne und katholische Ordensstifterin. Maria Ward gründete das Institut der Englischen Fräulein und wurde eine Wegbereiterin der Mädchenbildung. Zahlreiche Schulen tragen noch heute ihren Namen.
Leben
Maria Ward wächst in England als Tochter eines Landedelmannes in einer Zeit der Katholikenverfolgung auf. 1587 werden Maria Stuart und zahlreiche römische Priester hingerichtet, die Teilnahme an der Messe ist in England strafbar. Es ist die Regentschaft von Elisabeth I. und die Katholiken mußten ihren Glauben im Untergrund leben. Trotzdem stand Familie Ward treu zur Katholischen Kirche. Maria erlebte, wie drei Verwandte hingerichtet wurden und andere Gefängnis und Folter für ihren Glauben erduldeten. Ihre Großmutter, bei der sie längere Zeit lebte, hatte 14 Jahre im Kerker verbracht.
1601 kommt Maria zu ihren Verwandten, den Babthorpes, wo der Wunsch nach dem Klosterleben in ihr erwacht. 1603, nach dem Tod der Königin Elisabeth, übernimmt der katholische König Jakob I., Sohn Maria Stuarts, auch die Regierung Englands. Er wird jedoch zu scharfen Maßnahmen gegen die Katholiken gezwungen. 1605 wollen die enttäuschten Katholiken den König, seine Familie und das gesamte Parlament in die Luft sprengen (Pulververschwörung, Guy Fawkes). Nach dem Fehlschlag werden alle Katholiken zu einem antipäpstlichen Treueid gezwungen und von den Staatsämtern ausgeschlossen.
Maria Ward lehnt die Heirat mit Edward Neville, der großen Hoffnung der katholischen Partei, ab.
1606 tritt sie in Klarissenkloster in St. Omer/Flandern ein. Sie wird als Laienschwester zum Almosensammeln ausgesandt. Erst nach Wochen ermöglicht ein Geistlicher ihr den Austritt. Sie stiftet von ihrem Vermögen ein eigenes Kloster in Flandern, nur für Engländerinnen, in dem die Ordensregel in ganzer Strenge angewandt wird. Nach einiger Zeit begreift sie, dass dies nicht ihr Weg ist. Sie tritt aus dem Kloster aus, geht nach England zurück und vermittelt unter Lebensgefahr illegale Kontakte zwischen Katholiken und Priestern. Einmal ist das Todesurteil schon unterschrieben, sie kommt aber wieder frei.
Eine Gruppe von Mädchen hat sich ihr angeschlossen. Gemeinsam gehen sie wieder nach Flandern und nehmen katholische englische Mädchen als ihre Schülerinnen mit. Das "Institut der Englischen Fräulein" sollte dem Jesuiten-Orden entsprechen und die Regeln des heiligen Ignatius von Loyola übernehmen. Die neue Form des Ordens - Frauen ohne Klausur im apostolischen Dienst - erregten Ärgernis, weil sie sich in ihrem Institut der Englischen Fräulein wie Ordensschwestern verhalten, sich aber gleichzeitig frei in der Stadt bewegen.
Um ihre Regel bestätigen zu lassen, geht sie nach Rom. Auch dort werden von den Schwestern Mädchen unterrichtet. Schließlich werden sie aber wegen ihrer Verweigerung der Klausur vertrieben und ziehen nach Deutschland ins Kriegsgebiet.
1631 löst Papst Urban VIII. das Institut auf. Sie selbst wird als Ketzerin neun Wochen inhaftiert. Das römische Inquisitionsgericht endet zwar mit ihrer Rechtfertigung, aber das Werk Maria Wards bleibt aufgehoben.
1639 reiste sie ein letztes Mal in ihre Heimat, wo immer noch Verfolgung herrschte. Sie stirbt 1645 in ihrer Heimat in der Hoffnung, daß Gott für alles seine Zeit hat. Ihren Glauben an ihr Werk und ihre Berufung hatte sie nie verloren.
Wirken Posthum
Die Anerkennung des Ordens erfolgte erst nach dem Tod der Gründerin im Jahr 1703 durch den Papst. Ihr Charisma und ihr Werk überdauerten die Zeiten - trotz Schwierigkeiten und Verfolgungen. Durch größte Schwierigkeiten hindurch setzen die Gefährtinnen Maria Wards Werk fort. Die Zahl der Niederlassungen zeigt, wie sehr das Werk blühte.
Erst 1877 erhält das Institut B.M.V. die päpstliche Anerkennung, 1909 erteilte Papst Pius X. die Erlaubnis, Maria Ward als Stifterin des Institutes zu bezeichnen.
Die Übernahme des Konstitutionen des hl. Ignatius mit der Anpassung für einen Frauenorden geschieht erst 1978. Maria Ward hatte zeitlebens dafür gekämpft. Heute wirken Maria-Ward-Schwestern weltweit in drei verschiedenen Zweigen (römischer, irischer und nordamerikanischer Zweig).
Seit dem 30. Januar 2004 darf sich der Orden offiziell Congregatio Jesu (CJ) nennen - Maria Ward hatte immer gewollt, dass die von ihr gegründete Gemeinschaft den Namen Jesu tragen sollte.
Vom 1. Januar 2005 an vereinigen sich die bisherigen deutschen Provinzen Augsburg, Bamberg, Mainz, München, Österreich, Passau, Südtirol, Würzburg zur „mitteleuropäischen Provinz“. Sitz der Provinzleitung ist in München-Pasing. Provinzoberin ist Schwester M.Angela Fries CJ, bislang Mainz.
Verfilmung
Maria Wards Leben wurde 1985 von Angelika Weber unter dem Titel Marie Ward - Zwischen Galgen und Glorie mit Hannelore Elsner in der Titelrolle verfilmt.
Literatur
- Mathilde Köhler: Maria Ward. Ein Frauenschicksal des 17.Jahrhunderts, München 1984
- Immolata Wetter: Mary Ward In der Reihe: Große Gestalten des Glaubens, Aschaffenburg 1985
- Henriette Peters: Mary Ward. Ihre Persönlichkeit und ihr Institut, Innsbruck/Wien 1991
- M. Lioba Wackerbauer: IBMV Text aus dem Jahresbericht 1995: Zum 350. Todestag am 30. Januar 1995
- ... weitere Literatur, siehe auf der Website der Maria-Ward-Schwestern [http://www.mariaward.de].
Weblinks
-
- http://www.frauenstadtarchiv.de/heilige/ward.htm
- http://www.mariaward.de
- [http://www.dieterwunderlich.de/Ward.htm Biografie der Maria Ward]
- [http://www.bautz.de/bbkl/w/ward_m.shtml Bibliographisch-Biographisches Kirchenlexikon]
- [http://www.mws-mainz.de/dieschule/historie/maryward.html Geschichte der Namenspatronin]
- [http://www.heiligenlexikon.de/index.htm?BiographienM/Mary_Maria_Ward.html Biographie in Heiligenlexikon]
Ward, Maria
Ward, Maria
Ward, Maria
Ward, Maria
Ward, Maria
1645
Politik und Weltgeschehen
- Beginn der Friedensverhandlungen, die 1648 zum Westfälischen Frieden führten
- Blaise Pascal stellt der Öffentlichkeit seine Rechenmaschine vor
- Gotland wird Teil Schwedens
- 6. März: Truppen Hessen-Kassels rücken in Oberhessen ein. Beginn des Hessenkrieges mit Hessen-Darmstadt, ausgelöst durch Landgräfin Amalie Elisabeth
- 3. August: Dreißigjähriger Krieg: Die Zweite Schlacht von Nördlingen sieht französische Truppen als Sieger über die kaiserlichen
- Die Schweden mit ihrem General Lennart Torstenson besetzen die Stadt Schrattenthal in Niederösterreich
- 9. Februar: Johann Aegidius Bach, deutscher Bratschist († 1716)
- 22. Februar: Johann Christoph Bach d. Ä., Zwillingsbruder von Johann Ambrosius Bach, dem Vater von Johann Sebastian Bach († 1693)
- 21. September: Louis Joliet, französischer Entdecker und Kartograf († 1904)
- 26. Oktober: Aert de Gelder, holländischer Maler († 1727)
- 14. November: Maximiliám van de Prassén, niederländischer Menschenrechtler († 1720)
- 24. Dezember: Hans Carl von Carlowitz, deutscher Wissenschaftler († 1714)
- 27. Dezember: Giovanni Antonio Viscardi, Italienischer Baumeister des Barock der überwiegend in Bayern arbeitete († 1713)
- Graf Georg Brankovic († 1711)
- 9. Januar: Mutio Vitelleschi, italienischer Ordensgeneral ( - 1563)
- 10. Januar: William Laud, war Erzbischof von Canterbury und einer der Berater des englischen Königs ( - 1573)
- 20. Januar: Maria Ward, Begründerin der englischen Fräulein und Wegbereiterin der Mädchenbildung ( - 1585)
- 12. April: Sigismund Heusner von Wandersleben, deutscher Offizier und Politiker ( - 1592)
- 19. Mai: Musashi Miyamoto, japanischer Samurai ( - 1584)
- 7. Juli: Georg Friedrich von Hohenlohe-Neuenstein-Weikersheim, Offizier und Gelegenheitsdichter ( - 1569)
- 13. Juli: Marie de Gournay, französische Philosophin ( - 1565)
- 23. Juli: Michael I. (Russland), war Zar von Russland von 1613 bis 1645 ( - 1596)
- 3. August: Franz von Mercy, Feldherr in Diensten der Katholischen Liga, der im Dreißigjährigen Krieg kämpfte ( - 1590)
- 7. August: Georg Corvin, Professor der Philosophie ( - um 1608)
- 28. August: Hugo Grotius, Naturrechtsphilosoph ( - 1583)
- 10. Oktober: Heinrich Julius von Wietersheim, Stiftshofmeister in Quedlinburg ( - 1585)
- Lucas Cranach III., deutscher Maler ( - 1586)
ko:1645년
5. MärzDer 5. März ist der 64. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 65. in Schaltjahren) - somit bleiben 301 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1460 - Unterzeichnung des Vertrages von Ripen
- 1770 - Beim Massaker von Boston wurden bei einer Straßenschlacht fünf Zivilisten durch die englische Armee getötet.
- 1884 - Die Deutsche Freisinnige Partei wird aus der Fusion der Deutschen Fortschrittspartei und der Liberalen Vereinigung, einer linksliberalen Abspaltung der Nationalliberalen Partei, unter Führung von Franz August Schenk von Stauffenberg gegründet.
- 1888 - Samuel Teleki und Ludwig von Höhnel entdecken den Rudolfsee.
- 1905 - Eröffnung der zweiten russischen Duma in St. Petersburg. Russische Truppen zerstreuen 40.000 Demonstranten.
- 1906 - In Berlin wird das Meereskundemuseum eröffnet, um der Bevölkerung als Bildungsinstitut Schifffahrt und Meereskunde nahezubringen.
- 1918 - Moskau wird Hauptstadt der Sowjetunion.
- 1933 - Bei der achten Reichstagswahl erreicht die NSDAP mit einem Anteil von 43,9 Prozent die meisten Stimmen.
- 1945 - Ein anglo-amerikanischer Bombenangriff auf Chemnitz zerstört große Teile der Stadt und fordert zahlreiche Todesopfer.
- 1969 - Gustav Heinemann wird von der Bundesversammlung zum 3. deutschen Bundespräsidenten gewählt.
- 1983 - Australien. Robert James Lee Hawke wird Premierminister.
- 1992 - Unter dem Vorsitz von Eduard Schewardnadse wird der georgische Staatsrat gebildet.
- 1995 - In Estland wird Tiit Vähi neuer Ministerpräsident.
- 1998 - Der deutsche Bundestag ratifiziert den Amsterdamer Vertrag.
- 2000 - In Peking wird die diesjährige Plenartagung des Nationalen Volkskongresses durch Regierungschef Zhu Rongji eröffnet.
Wirtschaft
- 1853 - Henry E. Steinway gründet das bekannte Klavierbau-Unternehmen. Es hat Produktionsstätten in New York und Hamburg.
Wissenschaft und Technik
- 1896 - Antoine Henri Becquerel entdeckt die Radioaktivität des Uran.
- 1979 - Die amerikanische Raumsonde Voyager 1 fliegt am Jupiter vorbei und liefert viele Fotos des Planeten und seiner Monde.
Kultur
- 1836 - Die erste nichtschlagende Studentenverbindung Deutschlands, die Uttenruthia zu Erlangen, wird gegründet.
- 1838 - Uraufführung der Oper Guido et Ginèvra ou La Peste de Florence von Fromental Halévy in Paris.
Religion
- 1604 Erste Begegnung zwischen Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal in Dijon. Aus dieser Begegnung entwickelte sich eine einzigartige geistliche Freundschaft, die am 6. Juni 1610 zur Gründung der Ordensgemeinschaft der Schwestern der Heimsuchung Mariens oder Salesianerinnen führte.
Katastrophen
- 1966 - Japan. Eine Boeing 707 der BOAC prallt gegen den Berg Fuji (von den Japanern auch ehrfurchtsvoll Fujisan genannt, was so viel bedeutet wie "ehrenwerter Fuji"). Alle 124 Passagiere sterben.
- 1973 - Nantes, Frankreich. Vermutlich infolge eines Navigationsfehlers und Problemen im Funkverkehr kam es zu einer Kollision eines Spantax-Jets mit einer Iberia-Maschine im Luftraum von Nantes. Während die Spantax-Maschine schwer beschädigt notlanden konnte und alle Insassen wie durch ein Wunder überlebten, kamen alle 68 Insassen der Iberia-Maschine ums Leben.
- 1993 - Skopje, Mazedonien. Eine Fokker 100 der mazedonischen Palair stürzte unmittelbar nach dem Start wegen vereister Tragflächen ab. 83 von 97 Personen an Bord starben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1936 - Sepp Bradl gelingt im slowenischen Planica mit einer Weite von 101 m der erste Sprung eines Menschen mit Skiern über 100 m.
Geboren
- 1133 - Heinrich II. Vater von Richard Löwenherz
- 1512 - Gerhard Mercator, deutsch-niederländischer Kartograf
- 1583 - Friedrich IV. von der Pfalz, deutscher Kurfürst
- 1585 - Friedrich I. von Hessen-Homburg, deutscher Landgraf
- 1585 - Johann Georg I., Kurfürst von Sachsen
- 1601 - Johann Michael Moscherosch, deutscher Satiriker
- 1626 - Anton Heimreich, Chronist der Zweiten Marcellusflut
- 1680 - Joseph Munggenast, österreichischer Barockbaumeister
- 1696 - Giovanni Battista Tiepolo, italienischer Maler
- 1733 - Teruya Kanga Sakugawa, okinawanischer Tode („Karate“) Meister
- 1774 - Christopher Ernst Friedrich Weyse, dänischer Komponist
- 1805 - Theodore Labarre, französischer Harfenvirtuose und Komponist
- 1817 - Moritz Carrière, deutscher Schriftsteller und Philosoph
- 1830 - Étienne-Jules Marey, Physiologe
- 1843 - Eduard Fiechtner, letzter Ortsvorsteher von Untertürkheim
- 1853 - Arthur Foote, US-amerikanischer Komponist
- 1862 - Siegbert Tarrasch, deutscher Schachgroßmeister
- 1865 - Hermann Passow, deutscher Chemiker
- 1869 - Michael von Faulhaber, deutscher Kardinal
- 1870 - Frank Norris, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1870 - William H. Beveridge, britischer Ökonom
- 1871 - Rosa Luxemburg, Sozialdemokratische Theoretikerin, Mitbegründerin des Spartakusbundes
- 1880 - Sergej Natanowitsch Bernstein, russischer Mathematiker
- 1886 - Paul Radmilovic, britischer Wasserballer und Schwimmer
- 1887 - Heitor Villa-Lobos, brasilianischer Komponist und Dirigent
- 1888 - Friedrich Schnack, deutscher Dichter
- 1890 - Wilhelm Boden, deutscher Jurist und Politiker
- 1893 - Guus de Serière, niederländischer Fußballspieler
- 1896 - Lotte Eisner, deutsche Schriftstellerin und Filmkritikerin
- 1896 - Eduard Erdmann, lettischer Pianist und Komponist
- 1897 - Song Meiling, chinesische Ehefrau von Chiang Kai-shek
- 1898 - Zhou Enlei, chinesischer Politiker
- 1904 - Karl Rahner, deutscher Theologe
- 1905 - Günther Lüders, deutscher Schauspieler
- 1907 - Rosemarie Clausen, deutsche Theaterfotografin
- 1908 - Fritz Fischer, deutscher Historiker
- 1908 - Ludwig Goldbrunner, deutscher Fußballspieler
- 1908 - Rex Harrison, britischer Schauspieler
- 1909 - Ossip Kurt Flechtheim, deutscher Politikwissenschaftler
- 1910 - Ennio Flaiano, italienischer Schriftsteller
- 1910 - Josef Marzinkewitsch, polnischer Mathematiker
- 1911 - Gregor Determann, deutscher Politiker der Zentrumspartei
- 1913 - Josef Stroh, deutscher und österreichischer Fußballspieler
- 1914 - Philip Farkas, US-amerikanischer Hornist
- 1918 - James Tobin, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler
- 1921 - Ken Adam, deutsch-britischer Szenenbildner
- 1922 - Pier Paolo Pasolini, italienischer Filmregisseur und Dichter
- 1927 - Jack Cassidy, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1929 - J. B. Lenoir, US-amerikanischer Musiker
- 1933 - Tommy Tucker, US-amerikanischer Musiker
- 1933 - Walter Kasper, Kardinal, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen
- 1934 - Daniel Kahneman, israelisch-amerikanischer Psychologe
- 1936 - Manfred Lepa, Richter am Bundesgerichtshof
- 1939 - Wolf Bauer, deutscher Politiker und MdB
- 1940 - Josef Piontek, deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
- 1942 - Felipe González, spanischer Rechtsanwalt und Politiker
- 1943 - Alfred Hartenbach, deutscher Politiker
- 1943 - Christian Führer, evangelischer Pfarrer der DDR
- 1943 - Thomas Prinzhorn, österreichischer Industrieller und Politiker
- 1944 - Derek Skinner, britischer Musiker
- 1945 - Friedrich Bohl, deutscher Politiker
- 1946 - Murray Head, britischer Sänger
- 1947 - Clodagh Rodgers, irischer Sänger
- 1947 - Eddie Hodges, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1948 - Eddie Grant, britischer Sänger
- 1950 - Tom Russell, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1950 - Willy Matheisl, deutscher Fotograf
- 1952 - Gary Grainger, britischer Musiker
- 1952 - Robin Hobb, Schriftstellerin und lebt in Tacoma, US-Staat Washington
- 1953 - Richard Sanderson, Sänger
- 1958 - Andy Gibb, britischer Sänger
- 1965 - Nadja Abd el Farrag, deutsche Sängerin, Moderatorin und Buchautorin
- 1970 - Yuu Watase, japanische Mangaka
- 1971 - John Frusciante, US-amerikanischer Musiker (Red Hot Chili Peppers)
- 1974 - Barbara Schöneberger, deutsche Fernsehmoderatorin
- 1974 - Jens Jeremies, deutscher Fußballspieler
- 1975 - Jolene Blalock, US-amerikanische Schauspielerin
- 1976 - Sarunas Jasikevicius, litauischer Basketballspieler
- 1979 - Gonghong Tang, chinesische Gewichtheberin
- 1982 - Du Li, chinesische Sportschützin
- 1989 - Jake Lloyd, US-amerikanischer Schauspieler
Gestorben
- 1320 - Peter von Aspelt, Erzbischof von Mainz, Bischof von Basel
- 1534 - Correggio, italienischer Maler der Renaissance
- 1535 - Lorenzo Costa, italienischer Maler
- 1605 - Clemens VIII., Papst
- 1622 - Ranuccio I. Farnese, Herzog von Parma und Piacenza
- 1691 - Jean-Jacques Renouard de Villayer, französischer Jurist und Postpionier
- 1778 - Thomas Arne, britischer Komponist
- 1827 - Alessandro Volta, italienischer Physiker, Begründer der Elektrizitätslehre
- 1827 - Pierre-Simon Laplace, beschäftigte sich mit der Wahrscheinlichkeitstheorie
- 1829 - John Adams (Bounty), geistiger Gründervater der Pitcairner
- 1853 - August Kestner, deutscher Diplomat und Kunstsammler
- 1877 - Ernst Julius Otto, deutscher Komponist, Chorleiter und Kreuzkantor
- 1895 - Henry Creswicke Rawlinson, britischer Assyriologe und Diplomat
- 1895 - Nikolai Semjonowitsch Leskow, russischer Schriftsteller
- 1904 - Alfred Graf von Waldersee, deutscher Militär, Generalfeldmarschall Preußens
- 1907 - Friedrich Blass, deutscher Gelehrter
- 1914 - Georgi Jakowlewitsch Sedow, russischer Marineleutnant und Polarforscher
- 1923 - Dora Pejačević, kroatische Komponistin
- 1926 - Otto Ernst, deutscher Schriftsteller
- 1927 - Franz Mertens, deutscher Mathematiker
- 1928 - Emil Mayrisch, Präsident des Direktoriums der ARBED
- 1935 - Hans Schemm, Gauleiter der NSDAP
- 1941 - Ludwig Quidde, deutscher Historiker, Politiker und Pazifist
- 1944 - Rudolf Harbig, deutscher Leichtathlet
- 1945 - Hasso von Boehmer, Oberstleutnant im Generalstab
- 1945 - Ludwig Landmann, Politiker, Oberbürgermeister von Frankfurt am Main
- 1947 - Alfredo Casella, italienischer Komponist, Musiker und Musikkritiker
- 1947 - Carl Mannich, deutscher Chemiker
- 1952 - Georg Arends, Botaniker
- 1953 - Josef W. Stalin, sowjetischer Politiker
- 1953 - Sergei Sergejewitsch Prokofjew, russischer Komponist
- 1962 - Otakar Jeremiáš, tschechischer Komponist und Dirigent
- 1963 - Cowboy Copas, US-amerikanischer Musiker
- 1963 - Hawkshaw Hawkins, US-amerikanischer Musiker
- 1963 - Patsy Cline, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1966 - Anna Andrejewna Achmatowa, russische Dichterin und Schriftstellerin
- 1969 - Hans Ekstrand, deutscher Politiker
- 1970 - Werner Jacobi, deutscher Politiker
- 1975 - Erwin Balzer, deutscher evangelisch-lutherischer Theologe
- 1977 - Tom Pryce, Autorennfahrer
- 1980 - Wilhelm Hoegner, deutscher Jurist und Politiker
- 1980 - Winifred Wagner, Leiterin der Bayreuther Festspiele
- 1981 - Paul Hörbiger, österreichischer Schauspieler
- 1982 - Heinz Heck, deutscher Biologe und Zoodirektor in München
- 1982 - John Belushi, US-amerikanischer Sänger und Filmschauspieler
- 1984 - William Powell, US-amerikanischer Schauspieler
- 1986 - Ljudmila Rudenko, sowjetische Schachweltmeistrin
- 1987 - Josef Gregor, deutscher Volksliedpädagoge
- 1990 - Edmund Conen, deutscher Fußballspieler
- 1993 - Hans Christian Blech, deutscher Schauspieler
- 2000 - Hermann Ebeling, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 2003 - Gerhard Rosenfeld, deutscher Komponist
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage
- Papst Lucius I. (katholisch)
- Nationalfeiertag in Cornwall
Siehe auch
- 4. März - 6. März
- 5. Februar - 5. April
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0305
ja:3月5日
ko:3월 5일
simple:March 5
th:5 มีนาคม
Johann Georg I. (Sachsen)Johann Georg I., Kurfürst von Sachsen ( - 5. März 1585; † 8. Oktober 1656 in Dresden) war ein Fürst aus dem Hause Wettin (albertinische Linie). Er war der zweite Sohn des Kurfürsten von Sachsen Christian I. und folgte seinem kinderlosen Bruder Christian II. am 23. Juni 1611 in der Regierung nach.
1611
Der Beginn der Regierung Johann Georgs I. fiel in die Zeit der sich verschärfenden Spannungen zwischen Protestanten und Katholiken im Reich, und als Landesherr des mächtigsten protestantischen Territoriums wäre er eigentlich dazu prädestiniert gewesen, die evangelischen Reichsstände zu führen. Der Wettiner und seine Regierung hielten aber an der traditionellen Ausgleichspolitik Sachsens fest, die darauf ausgerichtet war, den status quo des Augsburger Religionsfriedens zu wahren. Dieser Weg war quasi vorgezeichnet, weil das politische Establishment im lutherischen Sachsen eine engere Verbindung mit den Calvinisten unter Führung Friedrichs V. von der Pfalz kategorisch ablehnte. Das Kaisertum der katholischen Habsburger erkannte Johann Georg ohne Abstriche an.
Folgerichtig lehnte der Kurfürst 1619 auch die Bewerbung um die Krone Böhmens ab, die ihm vom Führer der gemäßigten protestantischen Stände Böhmens Joachim Andreas von Schlick angetragen worden war, denn dann hätte er sich gegen den Habsburger Ferdinand II. stellen müssen. Johann Georg ging ein Bündnis mit Ferdinand ein und bekämpfte die Anhängerschaft des calvinistischen Böhmenkönigs Friedrich V. von der Pfalz in den Lausitzen und in Schlesien. Der Krieg gegen die böhmischen Nebenländer war Johann Georg vom Kaiser formal als Reichsexekution übertragen worden.
Obwohl Johann Georg I. die nach der Schlacht am Weißen Berg in Böhmen und später auch in Schlesien einsetzende Gegenreformation als Bruch seiner Vereinbarungen mit dem Kaiser bewertete, stellte er sich nicht offen gegen den Kaiser, sondern blieb in den folgenden Jahren des Dreißigjährigen Krieges neutral. Erst die Plünderungszüge der Katholischen Liga in seinem Land bewogen den sächsischen Kurfürsten, sich an Gustav Adolf anzuschließen. Das neugebildete sächsische Heer vereinigte sich bei Düben mit den Schweden und konnte nach der Schlacht bei Breitenfeld (1631) das Land von den Feinden befreien.
Nach dem Tod Gustav Adolfs in der Schlacht bei Lützen (1632) und eingeschüchtert durch den Sieg der Kaiserlichen in der Schlacht bei Nördlingen (1634) fiel Johann Georg von der protestantischen Sache ab, indem er nach längeren Verhandlungen zu Eilenburg und Pirna am 30. Mai 1635 mit dem Kaiser den Frieden zu Prag schloss und mit den beiden Lausitzen als erblichen Besitz belehnt wurde. Er verbündete sich mit Kaiser Ferdinand II. zur Vertreibung der Franzosen und Schweden aus dem Reich.
Diesen Abfall des Kurfürsten büßte das Land nach den unglücklichen Kämpfen bei Dömitz (22. Oktober) und Kyritz (7. Dezember) durch furchtbare Verheerungen, mit denen die Schweden unter General Johan Banér es heimsuchten. Nach dem Sieg über die Sachsen und die Kaiserlichen bei Wittstock (24. September 1636) erschien Banér zum zweiten- und im Februar 1639 zum drittenmal in Sachsen, besetzte nach seinem Sieg bei Reichenbach Zwickau, belagerte, wiewohl vergeblich, Freiberg und schlug die Kaiserlichen und Sachsen am 4. April bei Chemnitz.
Zwickau eroberte der sächsische Kurfürst zwar am 7. Juni 1642 wieder zurück, dagegen ging Leipzig infolge von Torstenssons Sieg über die Kaiserlichen (23. November) an die Schweden verloren. Zuletzt zwang Torstensson, nachdem er im Oktober 1644 das sächsische Heer bei Jüterbog vernichtet und Pegau verbrannt hatte, durch schwere Kontributionen und unterstützt durch die Vorstellungen des Kurprinzen dem schwankenden Kurfürsten den Waffenstillstand von Kötzschenbroda (27. August 1645) ab, der wenigstens den schwersten Kriegsbeeinträchtigungen für Sachsen ein Ende machte. Der Westfälische Friede bestätigte Johann Georg I. die Erwerbungen des Prager Friedens.
Mit seinen Landständen lag Johann Georg I. vielfach in Streit, wozu meist die durch den Krieg und die Verschwendung des Hofes entstandene tiefe Verschuldung des Landes den Anlass gab.
Johann Georg I. mangelte es an feiner Sitte und er gab sich allzu oft der Trunksucht und Jagdleidenschaft hin. Seine streng lutherische Bekenntnistreue wurde von seinem Oberhofprediger Hoe von Hoenegg nach Kräften genährt. Johann Georg I. starb am 8. Oktober 1656 in Dresden.
In seinem Testament hat er für seine nachgeborenen Söhne vom sächsischen Kurstaat abgetrennte eigene Herzogtümer (Sachsen-Merseburg, Sachsen-Weißenfels und Sachsen-Zeitz) geschaffen.
- Adaption des Artikels aus Meyers Konversationslexikon 1888/89.
Nachkommen
- Johann Georg II. (1613-1680), Kurfürst von Sachsen
- August (1614-1680), Herzog von Sachsen-Weißenfels
- Christian I. (1615-1691), Herzog von Sachsen-Merseburg
- Moritz (1619-1681), Herzog von Sachsen-Zeitz
Sachsen, Johann Georg I.
Sachsen, Johann Georg I.
Kategorie:Wettiner
Sachsen, Johann Georg I.
Sachsen, Johann Georg I.
Sachsen, Johann Georg I.
Sachsen, Johann Georg I.
5. MärzDer 5. März ist der 64. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 65. in Schaltjahren) - somit bleiben 301 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1460 - Unterzeichnung des Vertrages von Ripen
- 1770 - Beim Massaker von Boston wurden bei einer Straßenschlacht fünf Zivilisten durch die englische Armee getötet.
- 1884 - Die Deutsche Freisinnige Partei wird aus der Fusion der Deutschen Fortschrittspartei und der Liberalen Vereinigung, einer linksliberalen Abspaltung der Nationalliberalen Partei, unter Führung von Franz August Schenk von Stauffenberg gegründet.
- 1888 - Samuel Teleki und Ludwig von Höhnel entdecken den Rudolfsee.
- 1905 - Eröffnung der zweiten russischen Duma in St. Petersburg. Russische Truppen zerstreuen 40.000 Demonstranten.
- 1906 - In Berlin wird das Meereskundemuseum eröffnet, um der Bevölkerung als Bildungsinstitut Schifffahrt und Meereskunde nahezubringen.
- 1918 - Moskau wird Hauptstadt der Sowjetunion.
- 1933 - Bei der achten Reichstagswahl erreicht die NSDAP mit einem Anteil von 43,9 Prozent die meisten Stimmen.
- 1945 - Ein anglo-amerikanischer Bombenangriff auf Chemnitz zerstört große Teile der Stadt und fordert zahlreiche Todesopfer.
- 1969 - Gustav Heinemann wird von der Bundesversammlung zum 3. deutschen Bundespräsidenten gewählt.
- 1983 - Australien. Robert James Lee Hawke wird Premierminister.
- 1992 - Unter dem Vorsitz von Eduard Schewardnadse wird der georgische Staatsrat gebildet.
- 1995 - In Estland wird Tiit Vähi neuer Ministerpräsident.
- 1998 - Der deutsche Bundestag ratifiziert den Amsterdamer Vertrag.
- 2000 - In Peking wird die diesjährige Plenartagung des Nationalen Volkskongresses durch Regierungschef Zhu Rongji eröffnet.
Wirtschaft
- 1853 - Henry E. Steinway gründet das bekannte Klavierbau-Unternehmen. Es hat Produktionsstätten in New York und Hamburg.
Wissenschaft und Technik
- 1896 - Antoine Henri Becquerel entdeckt die Radioaktivität des Uran.
- 1979 - Die amerikanische Raumsonde Voyager 1 fliegt am Jupiter vorbei und liefert viele Fotos des Planeten und seiner Monde.
Kultur
- 1836 - Die erste nichtschlagende Studentenverbindung Deutschlands, die Uttenruthia zu Erlangen, wird gegründet.
- 1838 - Uraufführung der Oper Guido et Ginèvra ou La Peste de Florence von Fromental Halévy in Paris.
Religion
- 1604 Erste Begegnung zwischen Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal in Dijon. Aus dieser Begegnung entwickelte sich eine einzigartige geistliche Freundschaft, die am 6. Juni 1610 zur Gründung der Ordensgemeinschaft der Schwestern der Heimsuchung Mariens oder Salesianerinnen führte.
Katastrophen
- 1966 - Japan. Eine Boeing 707 der BOAC prallt gegen den Berg Fuji (von den Japanern auch ehrfurchtsvoll Fujisan genannt, was so viel bedeutet wie "ehrenwerter Fuji"). Alle 124 Passagiere sterben.
- 1973 - Nantes, Frankreich. Vermutlich infolge eines Navigationsfehlers und Problemen im Funkverkehr kam es zu einer Kollision eines Spantax-Jets mit einer Iberia-Maschine im Luftraum von Nantes. Während die Spantax-Maschine schwer beschädigt notlanden konnte und alle Insassen wie durch ein Wunder überlebten, kamen alle 68 Insassen der Iberia-Maschine ums Leben.
- 1993 - Skopje, Mazedonien. Eine Fokker 100 der mazedonischen Palair stürzte unmittelbar nach dem Start wegen vereister Tragflächen ab. 83 von 97 Personen an Bord starben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1936 - Sepp Bradl gelingt im slowenischen Planica mit einer Weite von 101 m der erste Sprung eines Menschen mit Skiern über 100 m.
Geboren
- 1133 - Heinrich II. Vater von Richard Löwenherz
- 1512 - Gerhard Mercator, deutsch-niederländischer Kartograf
- 1583 - Friedrich IV. von der Pfalz, deutscher Kurfürst
- 1585 - Friedrich I. von Hessen-Homburg, deutscher Landgraf
- 1585 - Johann Georg I., Kurfürst von Sachsen
- 1601 - Johann Michael Moscherosch, deutscher Satiriker
- 1626 - Anton Heimreich, Chronist der Zweiten Marcellusflut
- 1680 - Joseph Munggenast, österreichischer Barockbaumeister
- 1696 - Giovanni Battista Tiepolo, italienischer Maler
- 1733 - Teruya Kanga Sakugawa, okinawanischer Tode („Karate“) Meister
- 1774 - Christopher Ernst Friedrich Weyse, dänischer Komponist
- 1805 - Theodore Labarre, französischer Harfenvirtuose und Komponist
- 1817 - Moritz Carrière, deutscher Schriftsteller und Philosoph
- 1830 - Étienne-Jules Marey, Physiologe
- 1843 - Eduard Fiechtner, letzter Ortsvorsteher von Untertürkheim
- 1853 - Arthur Foote, US-amerikanischer Komponist
- 1862 - Siegbert Tarrasch, deutscher Schachgroßmeister
- 1865 - Hermann Passow, deutscher Chemiker
- 1869 - Michael von Faulhaber, deutscher Kardinal
- 1870 - Frank Norris, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1870 - William H. Beveridge, britischer Ökonom
- 1871 - Rosa Luxemburg, Sozialdemokratische Theoretikerin, Mitbegründerin des Spartakusbundes
- 1880 - Sergej Natanowitsch Bernstein, russischer Mathematiker
- 1886 - Paul Radmilovic, britischer Wasserballer und Schwimmer
- 1887 - Heitor Villa-Lobos, brasilianischer Komponist und Dirigent
- 1888 - Friedrich Schnack, deutscher Dichter
- 1890 - Wilhelm Boden, deutscher Jurist und Politiker
- 1893 - Guus de Serière, niederländischer Fußballspieler
- 1896 - Lotte Eisner, deutsche Schriftstellerin und Filmkritikerin
- 1896 - Eduard Erdmann, lettischer Pianist und Komponist
- 1897 - Song Meiling, chinesische Ehefrau von Chiang Kai-shek
- 1898 - Zhou Enlei, chinesischer Politiker
- 1904 - Karl Rahner, deutscher Theologe
- 1905 - Günther Lüders, deutscher Schauspieler
- 1907 - Rosemarie Clausen, deutsche Theaterfotografin
- 1908 - Fritz Fischer, deutscher Historiker
- 1908 - Ludwig Goldbrunner, deutscher Fußballspieler
- 1908 - Rex Harrison, britischer Schauspieler
- 1909 - Ossip Kurt Flechtheim, deutscher Politikwissenschaftler
- 1910 - Ennio Flaiano, italienischer Schriftsteller
- 1910 - Josef Marzinkewitsch, polnischer Mathematiker
- 1911 - Gregor Determann, deutscher Politiker der Zentrumspartei
- 1913 - Josef Stroh, deutscher und österreichischer Fußballspieler
- 1914 - Philip Farkas, US-amerikanischer Hornist
- 1918 - James Tobin, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler
- 1921 - Ken Adam, deutsch-britischer Szenenbildner
- 1922 - Pier Paolo Pasolini, italienischer Filmregisse | | |